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Kidepo-Valley-Nationalpark

Uganda

Kidepo-Valley-Nationalpark – Ugandas verborgene Wildnis


Der Kidepo-Valley-Nationalpark gilt als Ugandas abgelegenste und unberührteste Wildnis und bietet ein Safari-Erlebnis, das seinesgleichen im ganzen Land sucht. Der im Nordosten Ugandas an der Grenze zum Südsudan und zu Kenia gelegene, 1.442 Quadratkilometer große Park zählt nach wie vor zu den letzten großen Wildnisgebieten Afrikas. Dank seiner Abgeschiedenheit sind hier unberührte Landschaften und Wildtierpopulationen erhalten geblieben, die aus vielen anderen Schutzgebieten bereits verschwunden sind.


Der Kidepo-Valley-Nationalpark in Uganda wird oft als „Juwel der Wildnis“ bezeichnet und wurde von CNN Travel als eines der besten Safari-Reiseziele Afrikas ausgezeichnet. Die beeindruckende Landschaft des Parks mit ihren weiten Savannenebenen, die von Gebirgszügen eingerahmt werden, bildet eine atemberaubende Kulisse für die Wildtierbeobachtung. Das Narus-Tal, das Zentrum des Wildtierlebens im Park, beherbergt dichte Wildbestände, die sich um die ganzjährig wasserführenden Quellen des Narus-Flusses versammeln.


Die abgelegene Lage des Parks, etwa 700 Kilometer von Kampala entfernt, hat ihn vor den Belastungen geschützt, denen leichter erreichbare Parks ausgesetzt sind. Die Wildtierpopulationen haben sich prächtig entwickelt, und Arten wie Geparden, Strauße und Fledermausohrfüchse kommen nirgendwo sonst in Uganda vor. Die Abgeschiedenheit von Kidepo beschert den Besuchern einzigartige Safari-Erlebnisse, bei denen man während der Pirschfahrten oft kein anderes Fahrzeug zu Gesicht bekommt.


Der Kidepo-Valley-Nationalpark ist in zwei unterschiedliche Täler unterteilt: das Narus-Tal und das Kidepo-Tal. Das Narus-Tal mit seinen ganzjährig vorhandenen Wasserquellen weist die höchste Wildtierdichte des Parks auf. Das Kidepo-Tal, das saisonalen Schwankungen unterliegt, bietet dramatische Trockenlandschaften und atemberaubende Ausblicke. Diese Kombination von Lebensräumen schafft ein vielfältiges Ökosystem, das außergewöhnliche Wildtierpopulationen beherbergt.


Die Bedeutung des Parks geht über seine Tierwelt hinaus. Das Volk der Karamojong, das traditionell von der Viehzucht lebt, bewohnt die Gebiete rund um den Park und pflegt dort kulturelle Traditionen, die seit Jahrhunderten bestehen. Besucher können mit den Karamojong-Gemeinschaften in Kontakt treten und so Einblicke in ihre Kultur sowie in die Herausforderungen des Naturschutzes in dieser abgelegenen Region gewinnen.


Artenvielfalt im Kidepo-Tal

Der Kidepo-Valley-Nationalpark beherbergt eine beeindruckende Vielfalt an Wildtieren, darunter Arten, die sonst nirgendwo in Uganda zu finden sind. Die Säugetierliste des Parks umfasst 86 Arten und stellt damit eine der artenreichsten Wildtierpopulationen Ugandas dar. Die ganzjährig vorhandenen Wasserquellen im Narus-Tal ziehen große Wildtieransammlungen an und bieten somit außergewöhnliche Möglichkeiten zur Wildbeobachtung.


Die Elefantenpopulation des Parks, die mehr als 2.000 Tiere umfasst, zählt zu den größten Elefantenpopulationen Ugandas. Diese majestätischen Tiere versammeln sich im Narus-Tal und sind bei Pirschfahrten häufig zu sehen. Elefantenherden mit 50 oder mehr Tieren bieten vor der atemberaubenden Kulisse des Parks ein spektakuläres Schauspiel.


Kidepo ist der einzige Park in Uganda, in dem Besucher mit großer Sicherheit Geparden beobachten können. Diese schlanken Raubtiere jagen auf den offenen Ebenen, und ihre Schnelligkeit und Anmut faszinieren die Besucher, die sie entdecken. Die Gepardenpopulation des Parks ist zwar klein, bietet jedoch einzigartige Beobachtungsmöglichkeiten, die es sonst nirgendwo in Uganda gibt. Auch Strauße, die größten Vögel der Welt, fühlen sich in Kidepo wohl, und ihre unverwechselbare Gestalt trägt zur Artenvielfalt des Parks bei.


Zu den weiteren Wildtieren zählen Büffel, Giraffen, Zebras, Elandantilopen, Hartebeests und zahlreiche Antilopenarten. Löwen, Leoparden und Tüpfelhyänen vervollständigen die Raubtiergemeinschaft. Die Vogelwelt des Parks mit über 475 nachgewiesenen Arten steht jeder anderen in Uganda in nichts nach, darunter auch der endemische Kidepo-Bartvogel, der nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist.


Das Narus-Tal-Erlebnis

Das Narus-Tal ist das Zentrum des Wildtierlebens im Kidepo-Nationalpark, wo ganzjährig vorhandene Wasserstellen eine dichte Tierpopulation anziehen. Bei Pirschfahrten durch das Tal lassen sich regelmäßig Elefanten, Büffel, Giraffen, Zebras und zahlreiche Antilopenarten beobachten. Das offene Gelände macht die Tierbeobachtung zu einem besonders lohnenden Erlebnis, da die Tiere im gesamten Tal zu sehen sind.


Morgendliche Pirschfahrten im Narus-Tal bieten optimale Bedingungen für die Tierbeobachtung. Wenn die Sonne über den Bergen aufgeht, werden die Tiere aktiv, begeben sich zu den Wasserstellen und weiden auf den offenen Ebenen. Das goldene Licht schafft spektakuläre Fotobedingungen, wobei die Berge eine dramatische Kulisse bilden. Unter der Leitung erfahrener Ranger erkunden die Besucher das Wegenetz des Tals.


Bei Pirschfahrten am Nachmittag herrschen andere Lichtverhältnisse, da die Sonne über dem Tal untergeht. Die sinkenden Temperaturen locken die Tiere zurück zu den Wasserstellen, wodurch sich dichte Ansammlungen bilden, die von den Straßen aus zu sehen sind. Die Raubtiere des Parks werden in diesen Stunden aktiver: Geparden gehen auf die Jagd, und Löwen beginnen ihre nächtlichen Aktivitäten.


Nacht-Safaris, die mit Sondergenehmigungen möglich sind, bieten die Gelegenheit, nachtaktive Wildtiere wie Leoparden, Hyänen und kleinere Säugetiere zu beobachten. Die Dunkelheit verwandelt das Tal und lässt Tierarten zum Vorschein kommen, die erst nach Sonnenuntergang aktiv werden. Diese exklusiven Ausflüge werden von spezialisierten Guides mit Erfahrung in Nachtfahrten geleitet.


Das Kidepo-Tal und seine beeindruckenden Landschaften

Das Kidepo-Tal, das saisonalen Schwankungen unterliegt, bietet dramatische Landschaften, die einen Kontrast zur reichen Tierwelt des Narus-Tals bilden. Der Kidepo-Fluss, der nur während der Regenzeit fließt, hat spektakuläre Schluchten durch das Tal gegraben. Die karge Schönheit dieser trockenen Landschaft mit ihren schroffen Bergen und weiten Ebenen bietet atemberaubende Motive für Fotografen.


Die Landschaften des Kidepo-Tals werden von den Morungole-Bergen geprägt, die sich auf über 2.700 Meter erheben. Diese Berge, in denen das Volk der Ik lebt, bieten atemberaubende Kulissen für Fotografen und Wandermöglichkeiten für abenteuerlustige Besucher. Die Ausblicke von den Bergen über den Park hinweg bis hin zum Südsudan und nach Kenia sind atemberaubend.


Besucher können Wanderungen in das Morungole-Gebirge unternehmen, dabei die vielfältigen Landschaften des Parks erleben und das Volk der Ik kennenlernen. Diese Wanderungen erfordern eine mittlere körperliche Fitness und eine frühzeitige Planung. Die Kombination aus Tierbeobachtungen und Bergpanorama sorgt für ein einzigartiges Safari-Erlebnis.


Die Kultur der Karamojong

Das Volk der Karamojong, traditionelle Viehzüchter, bewohnt die Gebiete rund um den Kidepo-Valley-Nationalpark. Ihre Kultur, die durch die Abgeschiedenheit der Region bewahrt wurde, bietet Besuchern Einblicke in die traditionelle afrikanische Viehzucht. Die Karamojong pflegen ihre traditionelle Kleidung, ihre Wohnformen und ihre Bräuche und haben sich der Modernisierung stärker widersetzt als viele andere Volksgruppen.


Besucher können kulturelle Ausflüge in Karamojong-Dörfer unternehmen und dort traditionelle Tänze, Handwerkskunst und den Alltag kennenlernen. Diese Ausflüge bringen den Karamojong-Gemeinden wirtschaftliche Vorteile und tragen durch alternative Einkommensquellen zum Naturschutz bei. Das kulturelle Erlebnis verleiht der Kidepo-Safari zusätzliche Tiefe und bringt den Besuchern die Geschichte der Menschen in dieser abgelegenen Region näher.


Das Volk der Ik, das in den Morungole-Bergen lebt, gehört zu den kleinsten und einzigartigsten ethnischen Gruppen Ugandas. Ihre an die Bergwelt angepasste Kultur bietet faszinierende Einblicke in die Anpassungsfähigkeit des Menschen. Besuche in Ik-Dörfern müssen im Voraus vereinbart werden und sind für interessierte Besucher empfehlenswert.

Was den Kidepo-Valley-Nationalpark so besonders macht

Der Kidepo-Valley-Nationalpark bietet einzigartige Besonderheiten, die ihn von allen anderen Safari-Reisezielen in Uganda und Ostafrika unterscheiden. Diese unverwechselbaren Merkmale machen den Park zu einem absoluten Muss für alle, die ein authentisches, abgelegenes Safari-Erlebnis in Afrika suchen.


Geparden – Ugandas einziger stabiler Bestand

Der Kidepo-Valley-Nationalpark ist der einzige Park in Uganda, in dem Besucher mit großer Sicherheit Geparden beobachten können. Diese schlanken Raubtiere, die sonst nirgendwo im Land vorkommen, jagen auf den offenen Ebenen des Parks. Die Gepardenpopulation ist zwar klein, bietet jedoch einzigartige Beobachtungsmöglichkeiten, die Besucher aus aller Welt anziehen.


Strauße – Ugandas einzige Wildpopulation

Kidepo ist der einzige Nationalpark in Uganda, in dem wilde Strauße leben. Diese prächtigen Vögel, die größten der Welt, durchstreifen die offenen Ebenen des Parks. Ihre unverwechselbare Statur mit langen Hälsen und kräftigen Beinen trägt zur einzigartigen Artenvielfalt des Parks bei. Bei Pirschfahrten im Narus-Tal lassen sich regelmäßig Strauße beobachten.


Der abgelegenste Park in Uganda

Der Kidepo-Valley-Nationalpark ist Ugandas abgelegenster Nationalpark und liegt etwa 700 Kilometer von Kampala entfernt. Diese Abgeschiedenheit schützt den Park vor den Belastungen, denen leichter erreichbare Parks ausgesetzt sind. Besucher genießen exklusive Safari-Erlebnisse und begegnen während der Pirschfahrten oft keinem anderen Fahrzeug. Diese Abgeschiedenheit sorgt für ein in Uganda einzigartiges Wildniserlebnis.


Zweitgrößtes Schutzgebiet

Der Kidepo-Valley-Nationalpark ist nach dem Murchison-Falls-Nationalpark das zweitgrößte Schutzgebiet Ugandas. Die 1.442 Quadratkilometer des Parks umfassen zwei unterschiedliche Täler: das Narus-Tal und das Kidepo-Tal. Diese Größe bietet Lebensraum für eine vielfältige Tierwelt und weitläufige Wildnis, die es zu erkunden gilt.


Eindrucksvolle Berglandschaft

Die Lage des Parks, umgeben von den Morungole-Bergen und mit Blick auf den Südsudan und Kenia, schafft eine beeindruckende Kulisse, die das Safari-Erlebnis noch verstärkt. Die Berge bieten spektakuläre Fotomotive und Möglichkeiten zum Wandern. Die Kombination aus Wildtierbeobachtungen und Berglandschaft sorgt für ein einzigartiges Safari-Erlebnis.


Größte Vogelvielfalt in Uganda

Der Kidepo-Valley-Nationalpark beherbergt über 475 Vogelarten – die höchste Anzahl, die jemals in einem ugandischen Nationalpark verzeichnet wurde. Zu dieser Artenvielfalt gehört auch der endemische Kidepo-Bartvogel, der nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist. Vogelbeobachter finden in den vielfältigen Lebensräumen des Parks außergewöhnliche Beobachtungsmöglichkeiten.


Karamojong-Kulturerlebnis

Das Volk der Karamojong, traditionelle Viehzüchter, bewohnt die Gebiete rund um den Park. Ihre bewahrte Kultur bietet authentische kulturelle Erlebnisse, die es sonst nirgendwo in Uganda gibt. Dorfbesuche gewähren Einblicke in die traditionelle afrikanische Viehzucht.

Jahreszeiten im Kidepo-Valley-Nationalpark

Ein Verständnis der Klimaverhältnisse im Kidepo-Valley-Nationalpark hilft Reisenden dabei, den optimalen Zeitpunkt für ihre Safari auszuwählen. Der Park weist eine ausgeprägte Trocken- und Regenzeit auf, die jeweils unterschiedliche Vorteile für die Tierbeobachtung und das Gesamterlebnis bieten.


Trockenzeit – Dezember bis März und Juni bis September

Die beste Zeit für Wildtierbeobachtungen

Die Trockenzeiten von Dezember bis März und von Juni bis September sind die beste Zeit für Wildtierbeobachtungen im Kidepo-Valley-Nationalpark. In diesen Monaten nimmt die Niederschlagsmenge deutlich ab, und die Tiere sammeln sich in der Nähe von ganzjährigen Wasserstellen. Durch diese Konzentration lassen sich die Wildtiere bei Pirschfahrten leichter entdecken.

Die zurückgehende Vegetation verbessert die Sicht über die Ebenen hinweg, wodurch Wildtiere leichter zu entdecken sind. Die Tiere versammeln sich in großer Zahl an den verbliebenen Wasserstellen, was zu spektakulären Naturschauspielen führt. Die ganzjährig verfügbaren Wasserstellen im Narus-Tal ziehen während der gesamten Trockenzeit eine hohe Konzentration an Wildtieren an.


Vorteile einer Safari in der Trockenzeit

Hervorragende Möglichkeiten zur Wildbeobachtung, da sich die Tiere an Wasserstellen konzentrieren. Die spärlichere Vegetation verbessert die Sichtverhältnisse. Ein klarer Himmel und stabiles Wetter sorgen für ideale Bedingungen zum Fotografieren. Geringeres Risiko, dass Regen die Pirschfahrten beeinträchtigt. Angenehmere Nächte und angenehme Tagestemperaturen. Bessere Straßenverhältnisse für Pirschfahrten.

Nachteile einer Safari in der Trockenzeit

Das Angebot an Unterkünften ist begrenzt, daher ist eine frühzeitige Buchung erforderlich. In den Hochsaisonmonaten gelten höhere Preise. Tagsüber herrschen höhere Temperaturen. In einigen Gebieten ist die Verkehrsanbindung eingeschränkt.


Regenzeit – März bis Mai und Oktober bis November

Ein alternatives Safari-Erlebnis

Die Regenzeiten von März bis Mai und von Oktober bis November bieten alternative Safari-Erlebnisse mit jeweils unterschiedlichen Vorzügen. Mit zunehmenden Niederschlägen verwandelt sich die Landschaft in üppig grüne Gebiete mit einer reichen Vogelwelt. Diese Zeiträume bieten preisbewussten Reisenden ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.


Vorteile einer Safari in der Regenzeit

Üppig grüne Landschaften mit leuchtenden Farben, ideal zum Fotografieren. Weniger Touristen im Park. Günstigere Preise für Unterkünfte. Hervorragende Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung, insbesondere von Zugvögeln. Eindrucksvolle Himmel, ideal zum Fotografieren. Der Kidepo-Fluss fließt durch die Landschaft und trägt zur landschaftlichen Schönheit bei.


Nachteile einer Safari in der Regenzeit

Auf unbefestigten Wegen werden die Straßenverhältnisse schwierig. Hohes Gras erschwert das Erkennen von Wildtieren. Regen kann Pirschfahrten unterbrechen. Einige Gebiete sind dann nicht mehr erreichbar. Erhöhte Mückenaktivität.


Die besten Monate für bestimmte Aktivitäten

Wildbeobachtung: Dezember–März und Juni–SeptemberVogelbeobachtung: März–Mai und Oktober–NovemberBudget-Safari:  März–Mai und Oktober–NovemberFotografie: Juni–September (an klaren Tagen) oder März–Mai (dramatische Himmelsbilder)Kulturelle Erlebnisse: Ganzjährig

Angaben zu Klima und Wetter

Im Kidepo-Valley-Nationalpark herrscht ein halbtrockenes Klima mit Durchschnittstemperaturen von 25–35 °C am Tag, die nachts auf 15–20 °C sinken. Die jährliche Niederschlagsmenge im Park liegt zwischen 500 und 800 Millimetern, womit er zu den trockensten Regionen Ugandas zählt.


Logistik & Tipps

Eintrittsgebühren und Aktivitäten

Eintrittsgebühren für den Kidepo-Valley-Nationalpark

Der Kidepo-Valley-Nationalpark erhebt von allen Besuchern Eintrittsgebühren, die an den Parkeingängen oder bei der Buchung zu entrichten sind. Die aktuellen Gebühren für ausländische Nichtansässige betragen 40 US-Dollar pro Erwachsenem und 20 US-Dollar pro Kind für eine 24-Stunden-Eintrittsgenehmigung. Einwohner Ostafrikas zahlen niedrigere Tarife, und ugandische Staatsbürger profitieren von ermäßigten Gebühren.


Gebühren für Pirschfahrten

Die Gebühren für Pirschfahrten sind im Parkeintrittsgeld enthalten. Für spezielle Nachtpirschfahrten sind zusätzliche Genehmigungen erforderlich, die etwa 30 US-Dollar pro Person kosten. Diese Genehmigungen müssen im Voraus über die Uganda Wildlife Authority beantragt werden.


Anreise nach Kidepo

Anreise mit dem Auto von Kampala

Die Fahrt von Kampala zum Kidepo-Valley-Nationalpark ist etwa 700 Kilometer lang und dauert 10 bis 12 Stunden. Die Strecke führt über Mbale, Soroti und Moroto und durchquert dabei abwechslungsreiche Landschaften. Aufgrund seiner abgelegenen Lage ist der Kidepo-Valley-Nationalpark der am schwersten erreichbare Nationalpark Ugandas.


Geländewagen (4x4) sind für die Reise und die Pirschfahrten im Park unverzichtbar. Erfahrene Fahrer, die mit der Route und den Straßen im Park vertraut sind, sorgen für einen sicheren Transport. Viele Reisende unterbrechen die Reise mit Übernachtungen in Mbale oder Moroto.


Anreise auf dem Landweg aus dem Südsudan oder Kenia

Da Kidepo in der Nähe des Südsudans und Kenias liegt, ist es von diesen Ländern aus gut erreichbar. Reisende können vom Südsudan aus über den Grenzübergang Lomugol oder von Kenia aus über die Strecke Moroto–Kitgum einreisen. Für grenzüberschreitende Reisen sind entsprechende Reisedokumente und eine vorherige Absprache erforderlich.


Flugmöglichkeiten

Inlandsflüge von Entebbe zum Apoka Airstrip in Kidepo dauern etwa 2,5 Stunden, wodurch sich die Reisezeit erheblich verkürzt. Charterflüge werden von Aerolink Uganda und anderen Anbietern durchgeführt. Mit dem Transfer vom Flugplatz gelangen Reisende innerhalb von 15 bis 30 Minuten zu den Lodges.


Unterkunftsführer

Luxus-Lodges (500–1.500+ Dollar pro Nacht)

Apoka Safari Lodge: Eine legendäre Lodge mit atemberaubendem Blick auf das Narus-Tal. Kidepo Savannah Lodge: Ein luxuriöses Zeltcamp mit hervorragender Ausstattung. Adere Safari Lodge: Eine Boutique-Lodge mit persönlichem Service.


Lodges der mittleren Preisklasse (200–500 Dollar pro Nacht)

Narus Camp: Komfortable Zelte mit guter Ausstattung. Kidepo River Lodge: Lodge der mittleren Preisklasse in der Nähe des Flusses. Uganda Wildlife Authority Bandas: Einfache, aber komfortable Unterkünfte im Park.


Günstige Unterkünfte (50–200 $ pro Nacht)

Apoka Rest Camp: Einfache, aber saubere Unterkünfte. Gemeinschaftscampingplätze: Preiswerte Unterkünfte, die die lokalen Gemeinden unterstützen. Pensionen in nahegelegenen Orten: Einfache Zimmer für preisbewusste Reisende.


Das Wichtigste zum Packen

Empfehlungen zur Kleidung

Kleidung in neutralen Farben (Khaki, Olivgrün, Braun), um sich der Umgebung anzupassen. Lange Hosen und langärmelige Hemden zum Schutz vor Sonne und Insekten. Leichte Kleidung für heiße Tage. Warmer Fleece-Pullover für kühle Morgen- und Abendstunden. Hut und Sonnenbrille zum Schutz vor der Sonne. Feste Wanderschuhe.


Ausrüstung und Zubehör

Fernglas mit 8×42-Vergrößerung zur Wildbeobachtung. Kamera mit Zoomobjektiv (für weit entferntes Wild werden mindestens 300 mm empfohlen). Ersatzakkus und Speicherkarten für die Kamera. Stirnlampe oder Taschenlampe. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Insektenschutzmittel mit DEET.


Medizinische und Gesundheitsartikel

Malariamedikamente gemäß ärztlicher Verschreibung. Eigene Medikamente. Reiseapotheke. Wasseraufbereitungstabletten. Tabletten gegen Reisekrankheit für Autofahrten.

Häufig gestellte Fragen – Kidepo-Valley-Nationalpark

Wo liegt der Kidepo-Valley-Nationalpark? Der Kidepo-Valley-Nationalpark liegt im Nordosten Ugandas an der Grenze zum Südsudan und zu Kenia, etwa 700 Kilometer von Kampala entfernt.


 Wofür ist Kidepo bekannt? Kidepo ist bekannt für Geparden, Strauße, seine atemberaubende Landschaft und dafür, dass es Ugandas abgelegenster Nationalpark ist. Hier hat man die einzigen verlässlichen Chancen, Geparden in Uganda zu beobachten.


 Wie komme ich nach Kidepo? Kidepo ist über die Straße (10–12 Stunden von Kampala) oder mit einem Inlandsflug zum Apoka Airstrip (2,5 Stunden von Entebbe) erreichbar. Ein Geländewagen ist unerlässlich.


 Welche Wildtiere kann ich in Kidepo beobachten? Im Kidepo-Nationalpark leben 86 Säugetierarten, darunter Geparden, Elefanten, Büffel, Giraffen, Zebras, Löwen, Leoparden und Strauße. Vogelbeobachter können hier mehr als 475 Arten entdecken.


 Wie viele Tage sollte ich in Kidepo verbringen? Wir empfehlen 3–4 Übernachtungen in Kidepo, um das Narus-Tal und das Kidepo-Tal ausgiebig zu erkunden. Aufgrund der abgelegenen Lage lohnt sich ein längerer Aufenthalt.


Wann ist die beste Reisezeit für Kidepo? In den Trockenzeiten von Dezember bis März und von Juni bis September lassen sich die Wildtiere am besten beobachten. Die Regenzeiten bieten eine üppige Landschaft und hervorragende Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung.


 Ist ein Besuch in Kidepo sicher? Ja, Kidepo ist für Touristen sicher, da alle Aktivitäten von erfahrenen Rangern und Reiseleitern begleitet werden. Bewaffnete Ranger patrouillieren im Park und sorgen für die Sicherheit der Besucher.


 Welche Unterkünfte gibt es? Kidepo bietet Luxus-Lodges (Apoka Safari Lodge), Unterkünfte der mittleren Preisklasse und preisgünstige Bandas. Da das Angebot begrenzt ist, ist eine Vorausbuchung erforderlich.


 Kann ich Kidepo mit anderen Parks kombinieren? Kidepo liegt abgelegen, weshalb es schwierig ist, den Park mit anderen ugandischen Parks zu kombinieren. Er lässt sich jedoch mit Besuchen in der Karamojong-Region verbinden.


Was sollte ich für Kidepo einpacken? Packen Sie farblose Kleidung, leichte Kleidung für heiße Tage, warme Fleece-Kleidung für den Abend, festes Schuhwerk, einen Hut, Sonnencreme, Insektenschutzmittel, ein Fernglas und eine Kamera ein.


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